SUP Beratung

Fehlkäufe vermeiden: So findest du ein SUP-Board, das wirklich zu dir passt.

Länge, Breite, Dicke: Alles, was du beim SUP-Kauf wissen musst.

Viele Einsteiger kaufen ein Board, das sie schon nach kurzer Zeit unterfordert. Fragt euch lieber: Wo wollt ihr in einem Jahr stehen? Wenn ihr Lust auf längere Touren oder Flussabenteuer habt, stößt ein klassisches Allround-Board schnell an seine Grenzen. Wir geben dir einen schnellen Durchblick, was der Markt aktuell bietet – die ideale Entscheidungshilfe, für dein neues Board.
Unser persönlicher Tipp: Investiert direkt in ein längeres Board. Es bietet euch genug Stabilität für den Anfang, aber deutlich mehr Gleitfreude für die Zukunft. So spart ihr euch den frustrierenden Neukauf und seid bereit für echte Abenteuer. Wählt ein Board, in das ihr „hineinwachsen“ könnt!
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1. Welcher iSUP-Typ bist du?

Bevor es um die Technik geht, musst du wissen, was du auf dem Wasser vorhast.
Wähle deinen Typ:

Allrounder: ~ 10.6 / 320cm

Du willst Entspannung, Yoga oder Familienspaß am See. Das Board ist breit, sehr stabil und verzeiht jeden Fehler beim Gleichgewicht.

Cruiser: ~ 11.6 / 350cm

Er ist stabiler als ein Touren-Board, aber gleitet deutlich besser als ein Allrounder. Ideal für Genuss-Paddler, die auch mal eine etwas längere Strecke ohne viel Anstrengung zurücklegen wollen.

Touring: ~ 12.6 / 380cm

Du suchst Strecke und Geschwindigkeit. Das Board ist vorne spitz zulaufend, länger und hält sehr gut die Spur. Perfekt für Flusswanderungen und leichtes Training.

Race/Sport: ~ 12.6-14,0 / 380-420cm

Du willst maximale Performance. Diese Boards sind extrem schmal und steif. Jedes Watt Energie wird in Vortrieb umgesetzt, erfordert aber einen sehr guten Gleichgewichtssinn.

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2. Die Maße: Länge läuft, Breite kippt nicht

Bei aufblasbaren Boards sind die Maße entscheidend für die Stabilität:

Länge

Lange Boards (> 11’6”) halten besser die Spur. Kurze Boards (< 10’6”) sind wendiger.

Breite

Je breiter (> 32”), desto stabiler stehst du. Schmale Boards (< 30”) sind schneller, aber wackeliger.

Dicke

6 Inch (15 cm) ist der Standard. Dünnere Boards liegen zwar satter im Wasser, biegen sich aber bei schwereren Personen leicht durch („Bananen-Effekt“).

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3. Das richtige Volumen für dein Gewicht

Ein zu kleines iSUP geht unter, ein zu großes ist schwerfällig. Achte auf das Volumen:

Leichte Fahrer

[bis 70 kg]: Boards mit ca. 200–240 Liter Volumen, dass sind meistens dünnere Boards mit einer Dicke von 5 Zoll, entspricht ca. 12 cm.

Mittlere Fahrer

[70–95 kg]: Boards mit ca. 260–300 Liter Volumen. Hier kannst du dich noch entscheiden, ob du ein Board mit 12 oder 15 cm Dicke möchtest. 

Schwere Fahrer

[> 95 kg] Boards mit mindestens 300 Liter Volumen. Das setzt meistens eine Mindestlänge von 11.6 (350 cm), ideal 380 cm und eine Mindestbreite von 32 Zoll (81 cm) voraus. Willst du es entspannt, oder dein Gleichgewicht ist nicht so besonders, entscheide dich für eine Mindestbreite von 84 cm.

Die Faustformel für euren Auftrieb: Hier gilt eine einfache Regel: Jeder Liter Volumen entspricht etwa einem Kilo Tragkraft. Ein Board mit 300 Litern bietet also massenhaft Auftrieb. Dank der Standard-Dicke von 15 cm liegt das Board extrem stabil im Wasser – perfekt, um problemlos auch mal ein Kind oder eine zweite Person mitzunehmen.

Vorsicht bei sehr billigen 10 cm (4″) Boards: Diese sind für die meisten Erwachsenen zu instabil und biegen sich oft durch, was den Spaß am Paddeln schnell verdirbt.

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4. Das Paddel: Dein Motor auf dem Wasser

Viele sparen am Paddel – ein Fehler, der Kraft kostet. Ein leichtes Paddel schont deine Ausdauer und sorgt dafür, dass du deutlich länger Spaß auf dem Wasser hast.

Aluminium

Günstig und robust, aber teilweise schwer. Tipp: Kann sinken, wenn Wasser in den Schaft läuft.

Fiberglas

Die goldene Mitte. Leichter als Alu und schont die Gelenke. Perfekt für Fortgeschrittene.

Hybrid

Das Beste aus zwei Welten: Diese Paddel kombinieren meist einen leichten Carbon- oder Glasfaserschaft mit einem robusten Blatt aus Kunststoff (Nylon).

Carbon

High-End. Federleicht und extrem steif für maximale Kraftübertragung. Ideal für lange Touren.

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5. Must-Have Zubehör: Sicher & entspannt

Ein Board und ein Paddel sind der Anfang, aber auf dieses Zubehör sollte man nicht verzichten!

Leash

(Sicherheitsleine): Verbindet dich mit dem Board. Denke daran, bei Wind treibt ein SUP schneller ab, als du schwimmen kannst! Für Seen empfiehlt sich eine Coiled Leash (spiralförmig).

Schwimmweste

Sicherheit zuerst! Es gibt spezielle, schlanke SUP-Westen, die deine Armfreiheit nicht einschränken. Auf manchen Seen sind diese sogar Pflicht.

Pumpe

Eine Doppelhub-Pumpe ist Standard. Wer es entspannt mag, nutzt eine Elektro-Pumpe mit 12V-Anschluss fürs Auto oder mit Akku

Dry Bag

(Packsack): Schützt Handy, Schlüssel und Wechselkleidung vor Wasser.